<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4880520358364254819</id><updated>2011-07-31T06:29:02.070+02:00</updated><title type='text'>Sinnvoll trainieren</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Thomas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08243193482918880961</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>11</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4880520358364254819.post-6836263588498891128</id><published>2010-10-19T15:10:00.005+02:00</published><updated>2010-10-19T15:13:43.682+02:00</updated><title type='text'>Technik: Lat-Zug</title><content type='html'>Trainer sollten eigentlich immer Antworten auf die Fragen haben, die von Mitgliedern gestellt werden. Am besten natürlich eine eindeutige "Ja"- oder "Nein"-Antwort. Leider (oder: interessanterweise) ist es in unserem Beruf so, dass es in der Mehrzahl der Fälle eher auf ein "Kommt darauf an" hinausläuft, gefolgt von einer Erklärung, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;warum&lt;/span&gt; es auf &lt;span style="font-style: italic;"&gt;was&lt;/span&gt; ankommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders deutlich wurde mir das wieder einmal vor Augen geführt, als ein Kunde an mich herantrat, um zu fragen, warum er denn bitteschön den Lat-Zug vor der Brust ausführen sollte, während andere Kunden die Stange in den Nacken zogen. Da ich ihm den Trainingsplan geschrieben und auch die Benutzung des Lat-Zuges erläutert hatte, musste ich natürlich mein Bestes daran setzen, ihm zu erklären, warum ich glaubte, dass in seinem Fall die Stange doch lieber vor dem Körper bleiben solle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Übung betrifft gibt es zwei Lager: Die "Vor-dem-Körper"-Fraktion, und die "In-den-Nacken"-Fraktion, wobei erstere vor allem argumentiert, dass beim Zug in den Nacken die Schultergelenke (insbesondere die vordere Gelenkkapsel) einer unnatürlich hohen und damit langfristig schädlichen Belastung ausgesetzt sei. Darüber hinaus haben elektromyographische Messungen nach Signorile et al. (2002) ergeben, dass die Zugvariante vor dem Körper mit breitem Griff eine eindeutig höhere neuromuskuläre Aktivität des Latissimus dorsi zeitigt, mithin effizienter ist als andere Varianten (enger Griff, Zug hinter dem Kopf).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine andere Studie (Pugh, 2003) kommt zu dem Schluss, dass eine größere Aktivität nur für die exzentrische Phase der Bewegung nachweisbar ist, während in der konzentrischen Phase keine signifikanten Unterschiede erkennbar gewesen seien. Darüber hinaus unterscheidet Pugh im Gegensatz zu Signorile et al. noch einen unteren und einen oberen Anteil des Latissimus, die ebenfalls unterschiedliche Aktivität anzeigen. So ist seinen Ergebnisse zufolge der untere Latissimus während des Frontzuges aktiver, für den oberen Anteil ist es dagegen egal, ob vor oder hinter dem Kopf gezogen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir halten also fest: Nichts genaues weiß man nicht. (Die Synergisten lassen wir mal außen vor.) Pugh jedenfalls schließt mit den für uns wichtigen Erkenntnissen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Both exercises can be effectively used to train the lower latissimus dorsi &lt;/span&gt;&lt;span&gt;[...]&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;und&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"ER &lt;/span&gt;&lt;span&gt;[external rotation; in der Schulter]&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; was not significantly greater during rear lat pull-down"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sowie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"HABD &lt;/span&gt;&lt;span&gt;[horizontal abduction; in der Schulter]&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; was significantly greater during front lat pull-down"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sagt lediglich etwas über das Bewegungsverhalten aus, nicht aber über die langfristigen Folgen. Leider weiß ich auch von keiner Studie, die sich mit der tatsächlichen Problematik der Schulterkompression befasst, also reale Problemfälle analysiert und Fallzahlen vergleicht. Falls jemand einen Tipp hat — bitte melden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wissen also lediglich, dass der Latissimus beim Frontzug effektiv trainiert wird. Und genau deshalb empfehle ich Neukunden immer diese Variante: Weil ich damit automatisch auf Nummer Sicher gehe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4880520358364254819-6836263588498891128?l=sinnvoll-trainieren.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/feeds/6836263588498891128/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/10/technik-lat-zug.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/6836263588498891128'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/6836263588498891128'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/10/technik-lat-zug.html' title='Technik: Lat-Zug'/><author><name>Thomas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08243193482918880961</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4880520358364254819.post-5362966447206387539</id><published>2010-10-18T18:21:00.004+02:00</published><updated>2010-10-18T18:28:21.525+02:00</updated><title type='text'>Technik: Ausfallschritte</title><content type='html'>Ausfallschritte sind eine der besten Übungen um gleichzeitig Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewichtsgefühl aufzubauen. Gerade Anfänger aber haben häufig das Problem, dass sie &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a) sehr viel Gewicht auf das vordere Bein bringen und sich dort hauptsächlich mit    dem Ballen abstützen;&lt;br /&gt;b) gleichzeitig den Oberkörper nach vorne beugen, um das vordere Bein wieder zu entlasten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Tendenz ist bei vielen meiner Kunden nur sehr schwierig auszumerzen. Wenn ich nicht ständig darauf achte und sie immer wieder darauf hinweise, fallen sie meist nach ein oder zwei korrekten Wiederholungen wieder in dieses Muster hinein. Auch ich selber bemerke das häufig bei mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, die Ursache dieses Problems liegt drin, wie man das Ziel der Übung definiert. Denn wie erwähnt gehen die meisten Menschen automatisch davon aus, dass das vordere Bein mehr Gewicht tragen muss/soll. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Woraus sich die Frage ergibt: Warum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ehrlich gesagt, kann ich dazu jetzt keine wissenschaftliche Antwort formulieren oder zitieren. Aber ich sehe keinen Grund, warum das hintere Bein weniger Arbeit leisten sollte als das vordere. Im Gegenteil: Da ich mich mit dem hinteren Bein nur auf den Zehen abstütze, wird das Gleichgewicht stärker gefordert, je mehr Gewicht ich auf den Fuß verlagere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die Übung also so anzuleiten, dass der Kunde sie korrekt ausführen kann, bin ich dazu übergegangen, nicht einfach zu sagen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Geh in die Knie."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen sage ich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Bring das hintere Knie zum Boden."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meistens ergibt sich daraus dann eine Bewegung, die das hintere Knie tatsächlich fast senkrecht nach unten führt, wobei das Becken ebenfalls senkrecht absinkt. Der Effekt: Das vordere Knie wird automatisch nur um etwa 90° gebeugt, der Oberkörper bleibt aufrecht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4880520358364254819-5362966447206387539?l=sinnvoll-trainieren.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/feeds/5362966447206387539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/10/technik-ausfallschritte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/5362966447206387539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/5362966447206387539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/10/technik-ausfallschritte.html' title='Technik: Ausfallschritte'/><author><name>Thomas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08243193482918880961</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4880520358364254819.post-6292166209647283999</id><published>2010-10-05T21:03:00.003+02:00</published><updated>2010-10-05T21:07:29.171+02:00</updated><title type='text'>Magersucht im Fitnessstudio - was tun?</title><content type='html'>[Ein kleiner Artikel, den ich für das shape up-Magazin verfasst habe.]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Im Studio ist sie jeden Tag anzutreffen – stundenlang auf dem Stepper oder dem Crosstrainer. Dünn, blass, in schlabberigen Sportklamotten. Als Trainer hat man das unbestimmte Gefühl: Da stimmt etwas nicht. So richtig gesund sieht sie nicht aus, in der Umkleide wird gemunkelt sie sei magersüchtig&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was kann, was muss ein Trainer oder Studiomitarbeiter tun, wenn ihm so ein Fall unterkommt? Sie auf ihr Erscheinungsbild, ihr Verhalten ansprechen? Und was, wenn sie gar nicht magersüchtig ist und sich beleidigt fühlt? Also doch lieber ruhig bleiben – sie wird ja schon wissen, was sie tut? Rein rechtlich gesehen ist die Sachlage klar "Wenn es Indizien für eine Erkrankung gibt, sind Sie verpflichtet, nachzufragen", sagt Thomas Summerer, Spezialist für Sportrecht und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Sportrecht im Deutschen Anwaltverein. Bleibt der Trainer trotz offensichtlicher Anzeichen tatenlos, erfüllt er rechtlich gesehen nicht die erforderliche Sorgfaltspflicht. "Und der Sorgfaltsmaßstab ist in diesem Falle sehr streng." Muss dann tatsächlich der Arzt gerufen werden, kann der Trainer für entstehende Arzt- oder Krankenhauskosten in Regress genommen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Refit Kamberovic, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen (DSSV) verfolgt eine ähnlich klare Linie. Denn grundsätzlich stehe die Gesundheit der Mitglieder an oberster Stelle – auch im Zweifelsfall. Die moralische Verantwortung, eine magersüchtige Person trainieren zu lassen, könne man als Trainer auf keinen Fall übernehmen. "Das Risiko ist viel zu hoch." Im Zweifelsfall müsse eben ein Arzt konsultiert werden, um zu klären, ob die Person trainieren darf. "Ich würde da nicht zögern", so Kamberovic. "Und wenn der Arzt grünes Licht gibt, ist das okay."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich sieht es Ulrich Voderholzer, ärztlicher Direktor der Schön-Klinik Roseneck, die unter anderem auf Essstörungen spezialisiert ist. "Es kann eine ärztliche Bescheinigung verlangt werden, in der die Unbedenklichkeit bestätigt wird." Ist das nicht der Fall, liegt es im Ermessen des Studiobetreibers, entsprechend zu handeln – und das Mitglied notfalls auch vom Sport auszuschließen. "Bei offensichtlich kritischem körperlichen Zustand und völliger Überanstrengung kann es sinnvoll sein, die Sorge zu unterstreichen und mit einem Hausverbot zu belegen", so Voderholzer. Und Kamberovic fügt hinzu: "Wenn das Mitglied dann trotz gesundheitlicher Risiken auf seinen Vertrag besteht, muss es eben klagen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit sollte es natürlich gar nicht erst kommen – dafür aber muss das Problem "Magersucht" erst einmal erkannt werden. Generell sei dafür eine umfassende allgemeinärztliche Untersuchung sowie eine therapeutische Diagnose notwendig, sagt Voderholzer. "Natürlich können das Körpergewicht, das Ausmaß des Untergewichtes und das Essverhalten deutliche Hinweise geben, aber auch der Bewegungsdrang, das Überengagement in einem Fitness-Studio und die Überschreitung von Grenzen sind Hinweise für eine mögliche Essstörung, die bereits manifest ist oder sich entwickelt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundsätzlich ist eine Magersucht (Anorexia nervosa) sicherlich einfacher zu entdecken, als eine Essstörung wie etwa Ess-Brech-Sucht (Bulimie) – schon alleine aufgrund des Erscheinungsbildes der betroffenen Person. "Wir befürworten Fitnessstudios, die vor Beginn eines Trainings eine Gesundheitsuntersuchung machen und den Gewichtsstatus erheben", sagt daher Kathrin Wagner von der Kasseler Beratungsstelle Kabera e.V. "Fällt der Body Mass Index auf einen Wert unter 17,5, halten wir es für dringend notwendig, den Betreffenden auf sein Untergewicht aufmerksam zu machen." Wer dann immer noch darauf beharrt, er müsse abnehmen, um seine vermeintliche Traumfigur zu erreichen, sollte von den Trainern zumindest scharf im Auge behalten werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Anzeichen, die begleitend zu einem deutlichen Untergewicht auftreten können, sind "eine auffällig erhöhte Reizbarkeit, depressive Verstimmungen oder Stimmungsschwankungen, großes Interesse an der Nahrungszufuhr und den Ernährungsgewohnheiten anderer oder Schwindelgefühle und Gleichgewichtsstörungen", zählt Melanie Rottmann auf, Sozialpädagogin beim Hamburger Beratungs- und Therapiezentrum "Die Brücke e.V." Dazu neigen die  Betroffenen zum Perfektionismus, tragen häufig weite Kleidung, um ihr tatsächliches Gewicht zu kaschieren und äußern auffällig oft, dass sie "zu dick" seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erhärtet sich damit der Verdacht, ist es ratsam, das Gespräch zu suchen – und zwar auf möglichst sensible Art und Weise. Das heißt zuallererst: Nicht vor versammelten Kursteilnehmern oder bei Hochbetrieb an der Rezeption, sondern unter vier Augen und in neutraler Atmosphäre. Es gilt: Kurz beschreiben, was man als Trainer beobachtet hat, ohne dabei zu werten oder gar Vorwürfe zu erheben. "Denn Sie müssen damit rechnen, dass Betroffene eine mögliche Erkrankung weit von sich weisen und sich ungerecht angesprochen fühlen", sagt Ulrich Voderholzer. "Deshalb sollte besonders darauf geachtet werden, dass die Rückmeldung sachlich, konkret, objektiv und wohlwollend erfolgt." Tabu seien Tipps zu Verhaltensänderungen oder gar Laiendiagnosen, wie Melanie Rottmann betont. "Denn es ist ein Gespräch zwischen Trainer und Kunde, und nicht zwischen Therapeut und Klient."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Melanie Rottmann empfiehlt außerdem: "Es ist unbedingt ratsam, dass sich Trainer bei einem Verdacht auf eine Essstörung an eine Beratungsstelle wenden. Dort können sie den Fall anonymisiert vorstellen und sich über weitere Schritte informieren." Und auch vor Ort im Club müssen Entscheidungen getroffen werden. Erscheine der Betroffene etwa schon geschwächt zum Training, so dass ein Zusammenbruch befürchtet werden müsse, solle umgehend ein Arzt hinzugezogen werden. "Wenn die Betroffenen auch das verweigern kann in Akutsituationen der Sozialpsychiatrische Dienst tätig werden."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Fälle könnten auch schon im Vorwege gestoppt werden: Die Beratungsstellen empfehlen, entsprechende Informationsbroschüren auszulegen, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Potentiell Betroffene lesen diese dann meist unbeobachtet durch. Und auch die Studios müssen Verantwortung übernehmen. Das Propagieren übertriebener Schönheits- und vor allem Schlankheitsideale ist zwar en vogue, der Gesundheit aber eher abträglich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4880520358364254819-6292166209647283999?l=sinnvoll-trainieren.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/feeds/6292166209647283999/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/10/magersucht-im-fitnessstudio-was-tun.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/6292166209647283999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/6292166209647283999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/10/magersucht-im-fitnessstudio-was-tun.html' title='Magersucht im Fitnessstudio - was tun?'/><author><name>Thomas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08243193482918880961</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4880520358364254819.post-6895977207249626158</id><published>2010-07-20T22:35:00.003+02:00</published><updated>2010-07-20T22:38:42.514+02:00</updated><title type='text'>Schultern lockern mit dem Schreibtischtuhl</title><content type='html'>Etwa 90 Prozent der Leute, mit denen ich zu tun habe &amp;mdash; beruflich, wie privat &amp;mdash; haben verspannte Schultern und einen verspannten Nacken. Das ist neben den allgegenwärtigen Rückenschmerzen so ziemlich die häufigste Beschwerde, mit der ich konfrontiert werde. Ursachen für diese Verspannungen sind zumeist Schreibtischarbeit und Stress.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein zentraler Ansatzpunkt, um Schultern und Nacken zu lockern und ein okönomischeres Bewegungsverhalten zu entwickeln, ist der untere Teil des Trapezmuskels, der an der Wirbelsäule entspringt und von dort nach oben zum Schulterblatt verläuft. Dieser Teil des Muskels zieht das Schulterblatt nach unten, arbeitet damit dem oberen, meist verspannten Teil entgegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um diesen Teil des Muskels bewusst zu aktivieren, braucht man nur einen Stuhl als Hilfsmittel. Bedingung: Die Oberkante der Stuhllehne sollte gerade sein (= waagerecht) und etwa bis auf halbe Höhe/zum oberen Drittel des Rückens reichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Setz Dich auf den Stuhl, so dass die Unterkante der Schulterblätter auf der Stuhllehne aufliegen (kann man recht gut erfühlen.) Dann ziehe die Schulterblätter gegen die Lehne Etwa 90 Prozent der Leute, mit denen ich zu tun habe &amp;mdash; beruflich, wie privat &amp;mdash; haben verspannte Schultern und einen verspannten Nacken. Das ist neben den allgegenwärtigen Rückenschmerzen so ziemlich die häufigste Beschwerde, mit der ich konfrontiert werde. Ursachen für diese Verspannungen sind zumeist Schreibtischarbeit und Stress.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein zentraler Ansatzpunkt, um Schultern und Nacken zu lockern und ein okönomischeres Bewegungsverhalten zu entwickeln, ist der untere Teil des Trapezmuskels, der an der Wirbelsäule entspringt und von dort nach oben zum Schulterblatt verläuft. Dieser Teil des Muskels zieht das Schulterblatt nach unten, arbeitet damit dem oberen, meist verspannten Teil entgegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um diesen Teil des Muskels bewusst zu aktivieren, braucht man nur einen Stuhl als Hilfsmittel. Bedingung: Die Oberkante der Stuhllehne sollte gerade sein (= waagerecht) und etwa bis auf halbe Höhe/zum oberen Drittel des Rückens reichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Setz Dich auf den Stuhl, so dass die Unterkante der Schulterblätter auf der Stuhllehne aufliegen. (das kann man recht gut erfühlen.) Dann ziehe die Schulterblätter gegen die Lehne nach unten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vorteil dieser Position ist, dass man gegen einen reellen Widerstand arbeiten kann; das macht es einfacher, den Trapezius bewusst zu aktivieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wiederholungen: 10 x 5 Sekunden halten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4880520358364254819-6895977207249626158?l=sinnvoll-trainieren.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/feeds/6895977207249626158/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/07/schultern-lockern-mit-dem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/6895977207249626158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/6895977207249626158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/07/schultern-lockern-mit-dem.html' title='Schultern lockern mit dem Schreibtischtuhl'/><author><name>Thomas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08243193482918880961</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4880520358364254819.post-7971735858547111749</id><published>2010-07-08T08:35:00.008+02:00</published><updated>2010-07-08T09:25:47.303+02:00</updated><title type='text'>Die Strafe folgt auf dem Fuße</title><content type='html'>Großartig! Da schreibe ich im letzten Beitrag noch etwas über Gleichgewichts- und Koordinationstraining als Sturzprophylaxe, und dann erwischt es mich selber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich gestern Mittag trainiert hatte, war ich etwas wackelig auf den Beinen, was vermutlich daran lag, dass ich zu dem Zeitpunkt nichts vernünftiges gegessen hatte. Ich musste von der Umkleide noch einmal ins Gym und tänzelte locker die Treppe hinunter, als ich auf der allerletzten Stufe so dermaßen böse mit dem rechten Fuß nach innen umknickte, dass mir fast schlecht wurde. Für etwa ein halbe Minute war der Schmerz wirklich grausam intensiv. Dann ließ er beinahe sofort nach und ich konnte wieder normal gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Laufe des Tages nahm der Knöchel dann die Ausmaße und Form eines Tennisballes an und ich wurde zunehmend eingeschränkter in meinen Bewegungen. Jetzt sind 24 Stunden vergangen und die Schwellung ist wieder ein wenig zurückgegangen. Dafür ist mein Fuß schön bunt – es sind also definitiv Strukturen beschädigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_67B2ESsYXLo/TDV0CcamQgI/AAAAAAAAAAM/auQ0fM4vmUY/s1600/Dicker+Kn%C3%B6chel.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_67B2ESsYXLo/TDV0CcamQgI/AAAAAAAAAAM/auQ0fM4vmUY/s400/Dicker+Kn%C3%B6chel.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491422905984500226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich allerdings kaum mehr echte Einschränkungen habe (manche Bewegungen sind unangenehm, schmerzen aber nicht wirklich), werde ich auch nicht viel dagegen unternehmen. Was sollte ich auch machen? Das als Tipp für Leidensgenossen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Den Fuß nach dem Vorfall so bald wie möglich wieder normal belasten. Und mit "normal" meine ich keine Squashpartie oder einen 10-Kilometer-Lauf, sondern Gehen, Treppensteigen und dergleichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Nicht großartig daran herumdoktern. Eispackungen u.ä. bin ich eher abgeneigt. Ja, ich weiß, es gibt da die PECH-Regel (= Pausieren, Eis, Compression, Hochlagern), aber ich denke mir, dass der Körper die Schwellung ja aus gutem Grund an dieser Stelle entstehen lässt. Ich will ihm da nicht ins Handwerk pfuschen und lasse ihn machen. Auch wenn meine Beschwerden dadurch kurzzeitig größer werden, soll es mir sehr recht sein, wenn die Selbstheilungsheilungsmechanismen greifen. Und Linderung war gestern einfach nicht unbedingt nötig. Wie gesagt &amp;mdash; heute fühlt es sich schon bedeutend besser an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Lange schlafen. Fördert ebenfalls die Selbstheilung und gibt dem Körper Zeit, an den beschädigten Strukturen zu arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Natürlich so bald als möglich Koordination trainieren. D.h. ich werde heute mit ein paar Balanceübungen beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde heute nochmal einen kompetenten Kollegen bitten, den &lt;a href="http://www.medizinjournalist.com/Baenderriss-Sprunggelenk-Knoechel-Fuss-von-Medical-Writer.php"&gt;Schubladentest&lt;/a&gt; durchzuführen, um zu schauen, ob es wirklich nur eine Zerrung oder vielleicht doch Schlimmeres ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4880520358364254819-7971735858547111749?l=sinnvoll-trainieren.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/feeds/7971735858547111749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/07/die-strafe-folgt-auf-dem-fue.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/7971735858547111749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/7971735858547111749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/07/die-strafe-folgt-auf-dem-fue.html' title='Die Strafe folgt auf dem Fuße'/><author><name>Thomas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08243193482918880961</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_67B2ESsYXLo/TDV0CcamQgI/AAAAAAAAAAM/auQ0fM4vmUY/s72-c/Dicker+Kn%C3%B6chel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4880520358364254819.post-6498434229830417390</id><published>2010-07-01T15:24:00.003+02:00</published><updated>2010-07-01T15:27:48.669+02:00</updated><title type='text'>Alles in Balance</title><content type='html'>Ein Aspekt des Trainings, den ich für sträflich unterbewertet halte, ist die Koordination, oder genauer: die koordinativen Fähigkeiten. Sie tauchen in den meisten Studio-Trainingsplänen nicht auf und werden auch von vielen Trainern wenig bis gar nicht beachtet. Dabei ist koordinatives Training i.S.v. Gleichgewichtstraining gerade bei älteren Studiomitgliedern ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept (etwa bei der Sturzprophylaxe).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ältere Mitglieder &amp;mdash; und damit meine ich ab 45 Jahren aufwärts &amp;mdash; verfügen meistens, so leid es mir tut, über ein grauenhaftes Balancegefühl. Aber auch vermeintlich gut austrainierte Zeitgenossen Anfang zwanzig kriege ich ihn in den meisten Fällen über die Koordination. Einbeinstand mit geschlossenen Augen oder auf instabilem Untergrund, Rechts-links-Aufgaben, gegenläufige Bewegungen &amp;mdash; all das führt häufig genug zu wildem Herumgefuchtel und ungläubigen Blicken, weil es ja vorher hieß: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Gleichgewicht? Hab ich."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sehen sie es auch als Kinderkram, keine Ahnung. Ich weiß nur, dass koordinatives Training unheimlich Spaß macht und man auch ausgewiesene Sportmuffel sehr gut damit motivieren kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mittlerweile dazu übergangen, auch jungen Kunden mindestens eine, meistens zwei oder drei reine Koordinationsübungen in ihre Pläne zu schreiben. Und wenn das heißt, dass sie auf dem Weg zum Bäcker bitte auf dem Bordstein balancieren oder sich morgens die Zähne auf einem Bein stehend putzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier mal drei schöne Koordinationsaufgaben, die ich regelmäßig bei meinen Kunden anwende:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Einbeinstand, in der Hand einen Kuli (oder Löffel etc.). Die Arme abwechselnd seitlich ausbreiten und vor dem Körper zusammenbringen &amp;mdash; dabei den Kuli immer von der einen in die andere Hand weitergeben.&lt;br /&gt;Irgendwann dann nur noch auf den Kuli schauen und den Kopf dabei mitdrehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. In Rückenlage: Arme gerade nach oben strecken, Beine gebeugt anheben (Knie + Hüfte = 90 °). Den rechten Arm 90 ° seitlich abstrecken, gleichzeitig das linke Bein strecken. Zurück in die Ausgangsposition kommen, Wechsel auf die andere Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Im „Seiltänzerstand“ (= beide Füße in einer Linie hintereinander) Arme vor der Brust kreuzen, Augen schließen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4880520358364254819-6498434229830417390?l=sinnvoll-trainieren.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/feeds/6498434229830417390/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/07/alles-in-balance.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/6498434229830417390'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/6498434229830417390'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/07/alles-in-balance.html' title='Alles in Balance'/><author><name>Thomas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08243193482918880961</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4880520358364254819.post-1024846055197463939</id><published>2010-06-28T16:06:00.000+02:00</published><updated>2010-06-28T16:07:19.648+02:00</updated><title type='text'>Anfängertraining (1)</title><content type='html'>Heute hatte ich einen Doppel-Termin. Zwei ältere Herren, die einen Trainingsplan haben wollten. Der eine, um etwas abzunehmen, der andere, um seinen Körper zu "straffen" (was auch immer dieses nebulöse Wort im Fitness-Kontext bedeuten soll). Beide hatten zwar schon Sport getrieben, allerdings lag das in beiden Fällen auch mehr als zehn Jahre zurück. Also habe ich ihnen erst mal erklärt, was sie machen können und sollten. Das Ergebnis war schließlich für beide je&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;mdash; ein Ganzkörper-Kraftausdauertraining;&lt;br /&gt;&amp;mdash; ein moderates Ausdauertraining.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer sehr unterhaltsamen Stunde kam dann abschließend die Frage:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Wieso haben wir denn beide den gleichen Trainingsplan, wenn ich doch eine Körperstraffung haben will und er abnehmen möchte?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berechtigte Frage.&lt;br /&gt;Ich verfahre mit absoluten Anfängern &amp;mdash; und das ist nicht abwertend gemeint, sondern einfach eine Tatsache &amp;mdash; grundsätzlich so, dass sie erst mal einen Basis-Plan bekommen, der nicht großartig spezialisiert ist und mit dem man nicht viel falsch machen kann. Das tue ich allerdings nur, wenn keine gesundheitlichen Beschwerden vorliegen, an denen man gesondert arbeiten müsste. Ist der Kunde körperlich ok, will ich ihn zunächst mal überhaupt an sportliche Belastung gewöhnen und mit so wenig Übungen von oben bis unten durcharbeiten und alle relevanten Muskelgruppen mit einbeziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Basisplan, der sich bislang bewährt hat, beinhaltet je zur Hälfte Geräteübungen und Übungen am Boden oder mit dem Pezzi-Ball; mehr als acht verschiedene Übungen gebe ich aber auch gesunden Anfängern nie, tendenziell sogar weniger. Alles Weitere wird sich dann ergeben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4880520358364254819-1024846055197463939?l=sinnvoll-trainieren.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/feeds/1024846055197463939/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/06/anfangertraining-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/1024846055197463939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/1024846055197463939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/06/anfangertraining-1.html' title='Anfängertraining (1)'/><author><name>Thomas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08243193482918880961</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4880520358364254819.post-728267799205814818</id><published>2010-06-21T14:04:00.001+02:00</published><updated>2010-06-21T14:07:09.475+02:00</updated><title type='text'>Aus Fehlern wird man klug (1)</title><content type='html'>Merke:&lt;br /&gt;Möglichst kein Bachgeplätscher als Hintergrundgeräusch beim Entspannungskurs einsetzen.&lt;br /&gt;Das entspannt offenbar nur die Harnblase der Teilnehmer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4880520358364254819-728267799205814818?l=sinnvoll-trainieren.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/feeds/728267799205814818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/06/aus-fehlern-wird-man-klug-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/728267799205814818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/728267799205814818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/06/aus-fehlern-wird-man-klug-1.html' title='Aus Fehlern wird man klug (1)'/><author><name>Thomas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08243193482918880961</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4880520358364254819.post-7695275211425596475</id><published>2010-06-17T16:23:00.004+02:00</published><updated>2010-06-17T16:41:50.098+02:00</updated><title type='text'>FOCUS und die Fitness-Trends</title><content type='html'>Ein lustiger Artikel, über den ich vor einiger Zeit auf der FOCUS-Website gestolpert bin:  &lt;a href="http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/fitness/aktuell/trends/auf-einen-blick_aid_18045.html"&gt;"Die besten Fitness-Trends"&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen davon, dass der Artikel bereits vom November 2005 stammt &amp;mdash; es ist immer ärgerlich, wenn Unwahrheiten oder schlicht Blödsinn verbreitet werden. Das fängt schon mit dem albernen Teaser an, der behauptet: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Powern bis zum Umfallen war gestern. Die neuen Fitness-Sportarten setzen auf schonendes Ganzkörper-Training."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Warum dann im Folgenden Body Combat, Spinning und Tae Bo aufgeführt werden, sportliche Aktivitäten, zu denen einem nicht gerade als erstes das Adjektiv "schonend" einfällt, ist dann ein bisschen überraschend. Und darüber hinaus: Warum Aerobic, Callanetics oder Jogging hier unter die Kategorie "neu" fallen, muss auch erstmal erklärt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den "Fünf Tibetern" schreibt der FOCUS das übliche Blabla: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Die Übungen [...] gelten seit Jahrhunderten in asiatischen Klöstern als Schlüssel zu einem langen und gesunden Leben."&lt;/span&gt; Dass dem nicht so ist, sollte mittlerweile auch der letzte Wollsockenträger begriffen haben. Auch, warum die &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Reihenfolge unbedingt eingehalten werden sollte, um geistig und körperlich davon zu profitieren"&lt;/span&gt;, wird nicht weiter erläutert. Sicher, der Artikel ist als kurzer Überlick gedacht &amp;mdash; aber wenn schon, denn schon.&lt;br /&gt;Na ja, Volker Karrer wird´s freuen, dass seine Legende noch immer durch die Welt geistert. Absolut empfehlenswerte Lektüre zu dem Thema ist Susanna Schwagers hervorragend recherchierter WELT-Artikel vom 13.11.1999: &lt;a href="http://www.welt.de/print-welt/article590267/Suche_nach_dem___Buch_aus_dem_Nichts_-_Teil_1.html"&gt;"Suche nach dem Buch aus dem Nichts"&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Taijiquan dann ist nach Meinung des FOCUS´ eine immerhin schon &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"über 5000 Jahre alte Technik"&lt;/span&gt; und zum Thema "Yoga" gibt´s eine schöne Tabelle, in der einzelne Yoga-Richtungen verglichen werden. Super Idee. Aber Hatha-Yoga mit Iyengar-Yoga zu vergleichen, ergibt nicht wirklich Sinn. Und warum beim ersteren der &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"mentale Effekt"&lt;/span&gt; mit nur zwei Sternchen geringer sein soll, als bei Iyengar mit drei Sternchen, weiß wohl auch nur der zuständige Redakteur.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4880520358364254819-7695275211425596475?l=sinnvoll-trainieren.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/feeds/7695275211425596475/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/06/focus-und-die-fitness-trends.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/7695275211425596475'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/7695275211425596475'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/06/focus-und-die-fitness-trends.html' title='FOCUS und die Fitness-Trends'/><author><name>Thomas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08243193482918880961</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4880520358364254819.post-6546371607741677229</id><published>2010-06-16T22:19:00.002+02:00</published><updated>2010-06-16T22:21:42.416+02:00</updated><title type='text'>Der Umgang mit dem eigenen Körper</title><content type='html'>Um gleich mal einen Punkt aus meinem ersten Eintrag aufzugreifen:&lt;br /&gt;Es ist schon bemerkenswert, wie manche Menschen mit ihrem Körper umgehen und ihn wahrnehmen. Oder eben auch nicht. Neulich z.B. kam ein Kunde zu mir, der wegen seiner Knieprobleme gerade ambulant behandelt worden war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fragte ihn, was der Orthopäde denn gemacht habe.&lt;br /&gt;Die erstaunliche Antwort: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Keine Ahnung!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er wusste es tatsächlich nicht. Lediglich, dass ein kleiner Eingriff vorgenommen worden war. Ich unterstelle ja gar nicht, dass so etwas aus bösartiger Gleichgültigkeit dem eigenen Körper gegenüber geschieht. Vielleicht ist es auch Angst &amp;mdash; davor, was der Arzt im Knie gefunden haben könnte, vor der Tragweite seiner Behandlung, vor der Zukunft. Ich weiß es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber erstaunlich ist es schon, wenn man bedenkt, dass es darum ging, ob er in den nächsten zehn Jahren womöglich ein künstliches Kniegelenk benötigen würde. Ob er weiterhin normal würde gehen können und Sport treiben dürfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, er macht wieder Sport. Und seinem Knie geht es seitdem sehr viel besser. Was der Arzt aber damals genau gemacht hat, weiß er immer noch nicht. Und es interessiert ihn auch nicht sonderlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher, wenn der Automechaniker an meiner Karre herumschraubt, weiß ich auch nicht so recht, was er da tut. Aber wenn es um meinen eigenen Körper geht, sollte ich doch ein wenig sensibler sein und wenigstens grob wissen, was Sache ist. Die Autoreparatur kostet nur Geld &amp;mdash; meine Gesundheit erfordert ein bisschen mehr als das.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4880520358364254819-6546371607741677229?l=sinnvoll-trainieren.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/feeds/6546371607741677229/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/06/der-umgang-mit-dem-eigenen-korper.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/6546371607741677229'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/6546371607741677229'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/06/der-umgang-mit-dem-eigenen-korper.html' title='Der Umgang mit dem eigenen Körper'/><author><name>Thomas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08243193482918880961</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4880520358364254819.post-4393223235476281584</id><published>2010-06-16T16:52:00.002+02:00</published><updated>2010-06-16T22:24:26.799+02:00</updated><title type='text'>Warum dieses Blog?</title><content type='html'>Ich möchte einfach ein wenig über meinen Arbeitsalltag als Personal-Trainer informieren und ein bisschen Wissen verbreiten &amp;mdash; sowohl fachlicher Art als auch persönlicher. Übungen vorstellen, Probleme besprechen, wissenschaftliche Erkenntnisse diskutieren. Gleichzeitig Einblicke in meine praktische Arbeit geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Sinnvolles Training &amp;mdash; was ist das?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz gesagt: Jedes Training, das ein bestimmtes Ziel verfolgt und dazu die richtigen Mittel anwendet. Wer nach einer Hüft-Op wieder fit werden will, muss anders an die Sache herangehen, als jemand, der seinen ersten Marathon absolvieren möchte. Das erscheint logisch, aber die tägliche Praxis zeigt, dass viele Menschen keine Ahnung haben, warum sie wie trainieren (sollen) und was sie damit erreichen (wollen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich also ein bisschen Licht ins Dunkel bringen kann und der ein oder andere einen Tipp aus diesem Blog mitnimmt, bin ich schon zufrieden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4880520358364254819-4393223235476281584?l=sinnvoll-trainieren.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/feeds/4393223235476281584/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/06/warum-dieses-blog.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/4393223235476281584'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4880520358364254819/posts/default/4393223235476281584'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sinnvoll-trainieren.blogspot.com/2010/06/warum-dieses-blog.html' title='Warum dieses Blog?'/><author><name>Thomas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08243193482918880961</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
